Besuch im Deutschen Museum am 22.03.2017

Am 22.03.2017 wurden wir vom Deutschen Museum eingeladen, an einer exklusiven inklusiven Führung für demenzkranke Menschen teilzunehmen. Wir fanden uns nach dem Mittagessen auf der Museumsinsel zusammen und wurden in der Eingangshalle des Deutschen Museums von einer Mitarbeiterin abgeholt.

Los ging es in den zweiten Stock des Hauses in die Ausstellung für Musikinstrumente und Musikautomaten. Wir wurden von zwei Mitarbeitern begrüßt, die an diesem Nachmittag durch die Räumlichkeiten führten. Gleich am Anfang hörten wir die Klänge eines Musikautomaten von anno dazumal, der viele Instrumente in sich vereinte – sogar eine Trommel!

So ging es fröhlich weiter. Wer wollte konnte sich auch an einem Hackbrett versuchen und diesem seine Klänge entlocken:

Über die verschiedensten Automaten gelangten wir auch zu einem, der klassische Musik spielte – aber nur, wenn man eine Münze einwirft! Die darauf folgende Klänge waren das mehr als wert. Andächtig lauschten wir der Musik.

Über Musikautomaten, die eine Mischung aus Klavier und Dreifach-Violine waren, einem Alphorn-Crash-Kurs und einem Klavierautomat, der mit einem Blasebalg angetrieben wurde, endete unsere Führung dann mit einem musikalischen Beitrag von unseren beiden Führern: sie am Klavier und er an der Klarinette, spielten sie den Jazz-Song „Petite Fleur“ für uns. Und siehe da: das so normal aussehende Klavier war ein Automat! Was für eine Überraschung!

An dieser Stelle möchte ich gerne den Mitarbeitern des Deutschen Museums für diese außergewöhnliche Führung danken. Durch die gute Aufbereitung, eine Prise Humor und nicht zuletzt das Thema an sich haben Sie es auch für demenzkranke Menschen möglich gemacht, die Ausstellung zu genießen und kleine Momente des Glücks zu erleben. Gerne wieder!

 

Viele Grüße!

Steffen Marquordt

P.S. Besuchen Sie doch mal die Seite des Deutschen Museums http://www.deutsches-museum.de/information/fuehrungen/inklusion/menschen-mit-demenz/

Kommentieren